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Lord (02.10.)


Die Einstellung vieler Einheimischer zu ihren Tieren werden wir wohl nie richtig verstehen. Da wird eine kleine Hündin tagaus, tagein an der Kette gehalten. Was hat das für einen Sinn? Eventuelle "Einbrecher" oder eine Wildschwein-Familie wird sie auf diese Weise kaum vertreiben können. Aber der Besitzer meint, das wäre so normal. Abgeben will er sie auch nicht, er bräuchte sie ja ... Nur die Welpen, die "unerwartet" zur Welt gekommen sind, wollte er schleunigst loswerden. Für unnütze Esser sei bei ihm kein Platz.

Tierschützer, die davon erfuhren, fragten dann bei unserer Partnerin Sandra an, ob sie helfen könne. Und natürlich wollte sie nicht ablehnen, denn das hätte sicherlich ein böses Ende für die Welpen bedeutet. So wurden die Kleinen also zu ihr gebracht und wir lernten die sieben Geschwister nun während unserer Projektreise Ende August 2026 kennen.

Die Mädchen Lara, Laura und Lussi sowie ihre Brüder Lello, Lullo, Lord und Luca sind allesamt hübsche und freundliche Hundekinder. Anfangs zeigten sie sich uns gegenüber noch etwas schüchtern, aber die Neugierde, was wir da so machten, war dann doch größer als alle Vorsicht. Insbesondere Lullo und Lello klebten förmlich an Wolfgang.

Für die weitere positive Entwicklung der Geschwister wäre es wichtig, dass sie die Pension bei Sandra schnell wieder hinter sich lassen können. Sandra versorgt sie zwar gut, aber Zeit für individuelle Zuwendung hat sie nicht. Und da es auch kaum Besucher gibt, fehlt der wünschenswerte intensive menschliche Kontakt.

So bald wie möglich sollten die Geschwister nach Deutschland reisen, um in familiärem Umfeld gefordert und gefördert zu werden.

Möchten Sie - als Pflegestelle oder auch als endgültige Familie - Lara, Laura, Lussi, Lello, Lullo, Lord oder Luca auf ihrem Weg in ein glückliches Hundeleben begleiten?



19. September 2026:
Lord durfte auf seinen deutschen Pflegeplatz reisen.

02. Oktober 2026:
Wir freuen uns riesig für Lord – der in seinem neuen Zuhause auf den Namen Max hört –, dass er seinen Platz bei einem hundeerfahrenen Paar in Windorf gefunden hat. Die Familie begleitet schon seit jeher ihr Leben mit Hunden, meist auch aus dem Tierschutz und sehr oft im Doppelpack. Nun durfte Max als Zweithund einziehen, sodass ab sofort wieder zwei Vierbeiner gemeinsam durch Haus und Garten flitzen können.

Auf Max wartet ein ausgefüllter und abwechslungsreicher Alltag: Da sein Herrchen bereits zuhause ist und viel Zeit mitbringt, muss er nur selten alleine bleiben. Neben dem geplanten Besuch der Hundeschule stehen ausgiebige Wanderungen auf dem Programm. Zeigt er Freude und Eignung dafür, darf er in Zukunft sogar als Reitbegleiter aktiv werden.

Wir freuen uns sehr über dieses wunderbare Zuhause und wünschen Max, seinem tierischen Partner und seinen Menschen von Herzen eine glückliche, lange und erlebnisreiche gemeinsame Zeit!
 
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