Auch im Rifugio der LIDA in Olbia wurden wir während unserer Projekttour Ende Oktober schon sehnsüchtig erwartet, weil man uns etliche Neuzugänge vorstellen wollte.
Zu diesen Neuzugängen gehörte diese Geschwistergruppe. Die vier - ein Bube und drei Mädchen - waren in der Campagna gefunden worden, wo man sie ganz offensichtlich "entsorgt" hatte. Ob sie allein überlebt hätten, ist
fraglich. Aber so sind Pippino und seine Schwestern Pippa, Taiga und Tundra nun in Sicherheit.
Die vier sind allesamt hübsche, liebe Hundekinder. Auf dem Arm gehalten zu werden behagte ihnen allerdings nicht besonders, deshalb wirkten sie während der Fotoaktion etwas angespannt. Ganz anders dann später vor ihrem Gehege, wo sie fröhlich herumsprangen und Kontakt suchten.
Auch wenn im Rifugio gut für die Hunde und Katzen gesorgt wird: Ein Ersatz für eine Familie kann es nicht sein. Der ständig hohe Lärmpegel durch das Gebell der vielen Hunde sowie die allgegenwärtige Hektik erzeugen dauerhaft Stress - da kann sich kein Tier entspannen. Und für die eigentlich für die individuelle Entwicklung notwendige Zuwendung haben die Mitarbeiter einfach
keine Zeit.
Wir wünschen uns daher, dass Pippa, Pippino, Taiga und Tundra so schnell wie
möglich das Rifugio wieder hinter sich lassen und nach Deutschland reisen können, um hier ihre lieben Menschen zu finden, die ihnen das Zuhause für immer mit engem Familienanschluss schenken werden.
Möchten Sie Ihre Familie mit Pippa, Pippino, Taiga oder Tundra bereichern?
31. Januar 2026:
Tundra durfte auf ihre deutsche Pflegestelle reisen.
10. Februar 2026: