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Taylor (01.01.)


Während unserer Sardinientour Ende Oktober 2025 stand selbstverständlich auch ein Besuch im Rifugio der LIDA an. Und wir wussten auch schon, dass dort wieder etliche Neuzugänge darauf warteten, uns vorgestellt zu werden – wie dieses Sextett: Tanit und seine Schwestern Tabu, Tau, Taylor, Tokyo und Tofu.


Dass die sechs Geschwister noch leben, war pures Glück. Deutsche Touristen hatten an einer abgelegenen Straße auf dem Land einen Sack entdeckt, der ihnen „komisch“ erschien, denn in dem Sack schien sich etwas zu bewegen. Und als sie näher heran kamen, hörten sie auch schon verzweifeltes Fiepen. Sie öffneten den Sack und fanden die sechs hilflosen Hundebabys. Ganz offensichtlich hatte wieder einer der Schäfer, die in der Gegend ihre Herden haben, den unerwünschten Nachwuchs seiner Hündin einfach entsorgt. Es ist uns unverständlich, dass es immer noch diese Schäfer gibt, die einfach nicht kapieren, wie wichtig es ist, ihre Hunde kastrieren zu lassen. Und das, obwohl dieser Service kostenlos angeboten wird. Wie können diese Menschen denken, dass sie das Problem unerwünschten Nachwuchses dadurch lösen, dass sie die Babys entsorgen und dem sicheren Tod überlassen? Wo bleiben Mitgefühl und Respekt für unsere Mitgeschöpfe? Und das in einer angeblich zivilisierten Welt? Wir werden das nie verstehen. Und es macht uns immer wieder sehr zornig.

Glücklicherweise haben die Touristen den Kleinen geholfen, sie aus dem Sack befreit, ihnen Wasser und etwas Futter gegeben. Sie haben dann Hilfe gesucht, und so landete das Sextett im Rifugio der LIDA.


Tanit und seine Schwestern Tabu, Tau, Taylor, Tokyo und Tofu sind sehr hübsche und aufgeweckte Hundekinder. Sie werden auch im Rifugio gut versorgt. Aber was sie dringend brauchen, ist viel menschliche Zuwendung, und die können die Mitarbeiter des Rifugio nicht bieten. Bei der Vielzahl der zu betreuenden Hunde und Katzen ist es unmöglich, allen Seelchen die wünschenswerte Aufmerksamkeit zu schenken.

Je eher die Hundekinder in ein familiäres Umfeld kommen, desto besser für ihre weitere Entwicklung. Deshalb möchten wir Tanit, Tabu, Tau, Taylor, Tokyo und Tofu so schnell wie möglich nach Deutschland holen. 


Möchten Sie Tanit, Tabu, Tau, Taylor, Tokyo oder Tofu als Pflegestelle den Start in ein gutes Leben ermöglichen? Oder möchten Sie eines der Kleinen fest in Ihre Familie aufnehmen?

Als Maremmano-Mixe brauchen die Hundekinder ein entsprechendes häusliches Umfeld. Erfahrung mit Herdenschutzhunden wäre perfekt. Aber auch Menschen, die sich über die Besonderheiten dieser tollen Rasse informieren und bereit sind, Empfehlungen umzusetzen, sind herzlich willkommen.



16. Dezember 2025:
Taylor durfte auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen.

18. Dezember 2025:

Taylor durfte gemeinsam mit ihren Geschwistern Tanit, Tau und Tabu auf eine liebevolle Pflegestelle nach Deutschland reisen und beginnt dort nun behutsam ihr neues Kapitel. Sie ist die kleinste und zierlichste der Geschwister, steht den anderen in Charme und Ausstrahlung jedoch in nichts nach. Mit ihrem freundlichen, offenen Wesen begegnet sie Menschen neugierig und unbefangen und gewinnt schnell die Herzen aller, die sie kennenlernen.

Besonders Kinder haben es Taylor angetan. Ihnen begegnet sie mit großer Sanftheit, viel Geduld und einer erstaunlichen Feinfühligkeit. Insgesamt ist sie eine sehr ruhige, liebevolle Hündin, die Nähe genießt, ohne aufdringlich zu sein. Auf ihrer Pflegestelle lernt Taylor bereits fleißig das Hunde-ABC. Sie muss natürlich noch viel lernen und kennenlernen, zeigt sich dabei aber als sehr gelehrig und aufmerksam. Das Laufen an der Leine wird regelmäßig geübt und klappt von Tag zu Tag besser – sie arbeitet konzentriert mit und macht sichtbar Fortschritte.

Auch wenn Taylor momentan noch zart wirkt, darf man nicht vergessen, dass sie ein Maremmano ist und damit rassetypische Eigenschaften mitbringt. Sie wird einmal zu einer großen, kräftigen Hündin heranwachsen, die selbstständig denkt und einen natürlichen Schutzinstinkt entwickelt. Maremmani sind keine klassischen Befehlsempfänger, sondern wünschen sich Menschen, die sie mit Ruhe, Klarheit und Verständnis begleiten. Ein ländliches Zuhause mit ausreichend Platz, idealerweise mit Garten, ist für Taylor daher Voraussetzung. Ebenso wichtig sind Geduld, liebevolle Konsequenz und die Bereitschaft, sich auf die besonderen Bedürfnisse dieser beeindruckenden Rasse einzulassen.

01. Januar 2026:

Die süße Taylor brauchte nicht lange auf ihr Für-immer-Zuhause zu warten. Direkt beim ersten Besuch wickelte Sie die 4-köpfige Familie aus Bestwig um ihr zartes Pfötchen und nach einem ersten, kleinen Spaziergang in der Pflegestelle war es besigelt - Taylor, die nun auf den Namen Bella hört, soll die Familie nach dem Verlust der vorherigen Fellnase wieder komplettieren. So wohnt die süße Bella nun in einem Haus mit großem, sicher eingezäuntem Garten, welches sie sich mit einer 16-jähigen Samitpfote teilt. Urlaube werden nun wieder grundsätzlich mit Hund geplant. Die ersten Rückmeldungen sind durchweg positiv - Bella hat es schon gelernt eine kurze Zeit alleine zu bleiben und auch mit der Stubenreinheit klappt es immer besser. Wir freuen uns sehr für unseren Schützling und ihre neue Familie und wünschen eine wundervolle Zeit voller toller Erlebnisse.

 
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