test

Nino (10.12.)


Von seiner Familie erhielten wir die traurige Nachricht, dass Nino nicht mehr lebt. Er litt an einem nicht operablen Tumor in der Speiseröhre und musste leider einen Monat nach der Diagnose erlöst werden. Wir werden Nino in liebevoller Erinnerung behalten.

Abschiedsworte seiner Familie:

Mittwochabend haben wir Nino nach Absprache mit unserem Tierarzt gehen lassen. Er war einfach zu schwach und hatte seit Anfang der Woche kaum noch Futter angenommen. Er hatte noch einen schönen Monat, wir haben uns gut um ihn gekümmert. Wir werden ihn einäschern lassen, dann kommt er wieder zu uns.

Nino war ein unglaublich toller Kater. Wir Zwei- und Vierbeiner hatten vier wunderschöne Jahre mit ihm und werden ihn sehr vermissen.



Lesen Sie hier Ninos Geschichte:

Das Rifugio der LIDA ist immer voll, aber aktuell ist die Situation wirklich extrem. Durch die über ein Jahr dauernden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind viele Sarden in dramatische wirtschaftliche Notlagen geraten, und sie erholen sich nur langsam davon. Und wenn die Menschen selbst nur noch wenig haben, ist für Tiere schon gleich gar nichts mehr da … Daher landen immer mehr Hunde und Katzen im Rifugio, und die Mitarbeiter sind noch belasteter als sonst.

Zu diesem älteren Kater gibt es eine Geschichte: Der arme Kerl war von zwei streunenden Hunden gejagt worden, sie hatten ihn auch gepackt, und wenn nicht ein tierlieber Mensch das beobachtet und auch beherzt zugegriffen hätte, wäre es für den Kater sicher noch schlimmer ausgegangen. So konnte der Mann ihn aber vor weiteren Angriffen retten und brachte ihn ins Rifugio der LIDA. Der Kater war im Schockzustand und sah schlimm aus. Er wurde dann auch sofort in die Tierklinik gebracht. Ein schnelles Röntgen ergab, dass er keine Brüche davongetragen hatte, aber er hatte viele Wunden und massive Atemprobleme. Der Kater blieb dann zunächst in der Klinik, um keine Risiken einzugehen und ihn bei eventuellen Verschlechterungen seines Zustands sofort eingreifen zu können.

Glücklicherweise erholte sich der Kater nach und nach, und schließlich konnte er ins Rifugio zurückkehren. Nino, wie der Kater nun heißt, wartet nun hier darauf, dass sie sein Leben weiter zum Guten wendet, nämlich, dass es irgendwo da draußen in Deutschland Menschen gibt, die ihm ein Zuhause für immer schenken möchten.

Denn das Rifugio kann ein richtiges Zuhause nicht ersetzen. Die drangvolle Enge erzeugt im Rifugio noch mehr Stress und Hektik, als man es sonst schon gewohnt war, und den Mitarbeitern bleibt keine Zeit, jedem Hund und jeder Katze die Zuwendung zu geben, die sie eigentlich brauchen. Und so wünschen wir uns für Nino, dass er den engen Käfig im Rifugio schnell hinter sich lassen und nach Deutschland reisen darf.

14. August 2021
Heute konnte Nino seinen Käfig in der LIDA verlassen und ist in seiner deutschen Pflegestelle eingetroffen. Nun hofft er auf ein eigenes Zuhause.

Wenn Sie dem lieben Nino ein schönes Zuhause schenken möchten, freuen wir uns auf Ihre Nachricht. Generell bevorzugen wir für unsere Katzen die Wohnungshaltung mit vernetztem Balkon bzw. gesicherter Terrasse.

8. September 2021
Nino kam mit der Option auf Übernahme in seine Pflegestelle. Nachdem er sich - nach behutsamer Eingewöhnung - mit den vorhandenen Katzen sehr gut versteht, war klar, dass er sein Zuhause gefunden hat. Wir wünschen Nino ein langes, glückliches Katerleben.

 
Joomla 1.5 Templates by Joomlashack