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Martinia (22.12.25)


Martinia darf als Gnadenbrothündin für immer in ihrer Pflegestelle bleiben. Als wir sie fanden, war ihr Zustand sehr schlecht und lange Zeit war ungewiss, wie sich alles entwickeln würde. Doch Martinia hat gekämpft – und heute ist sie stabil, ihre Krankheit ist gut eingestellt und sie darf endlich zur Ruhe kommen.

In der Pflegestelle hat sich zwischen Martinia und ihrer Pflegemama eine ganz besondere, herzliche Verbindung aufgebaut. Vertrauen, Nähe und Sicherheit sind gewachsen – etwas, das für einen kranken Hund von unschätzbarem Wert ist. Deshalb war für uns schnell klar: Martinia soll nicht mehr aus diesem vertrauten Umfeld herausgerissen werden.

Die Pflegestelle ist schon seit vielen Jahren für unseren Verein tätig und nimmt immer wieder alte, kranke und besonders bedürftige Hunde auf. Mit Martinia wird nun wieder ein fester Hund bei ihr einziehen – ein Zuhause voller Verständnis, Fürsorge und Liebe. Wir wissen, dass Martinia bei Tanja bestens aufgehoben ist. Der Verein wird selbstverständlich ein Leben lang für alle laufenden Kosten von Martinia aufkommen.

Danke, liebe Tanja, für dein großes Herz, deine Hingabe und dafür, dass du unseren Notfellchen immer wieder einen sicheren Hafen schenkst.


Wenn Sie Martinias Geschichte nachlesen möchten:

Ende März 2024 erreichte uns ein Hilferuf aus Valledoria auf Sardinien: Eine stark geschwächte Hündin streunte dort umher. Es war derselbe Mann, der einst auch Balu gefunden hatte, der nun bei unserer Kollegin Ester lebt. Unsere Kollegin Paola nahm Martinia sofort bei sich auf und begann, sie liebevoll zu pflegen.

Es folgten viele Monate des Bangens und Hoffens - nur langsam erholte sich Martinia. Eine Pflegestelle in Deutschland stand zwar schon bereit, doch sie war noch nicht reisefähig. Schritt für Schritt kämpfte sie sich ins Leben zurück. Als wir sie im Oktober 2024 auf unserer Projektreise sahen, war klar: Der Weg ist noch weit, doch Paola gab alles, um ihr zu helfen.

Dank dieser Fürsorge konnte Martinia im Januar 2025 endlich nach Deutschland reisen. In ihrer Pflegestelle hat sie sich inzwischen gut erholt. Ihre Erkrankung ist gut eingestellt, und sie genießt ihr neues Leben in vollen Zügen.

Martinia ist Leishmaniose positiv, die Krankheit hatte sehr in ihrem Körper gewütet, bis sie in die Obhut unser Kollegin Paola kam, nun ist Martinia medikamentös eingestellt und muss zukünftig regelmäßig kontrolliert werden. Dies trübt den Lebenswillen von Martinia aber in keinster Weise und man merkt ihr aktuell davon nichts an. Natürlich wissen auch wir, dass das Schreckensgespenst bei solch einer Krankheit zunächst gewaltig sein kann - aber wir scheuen hier keine Kosten und Mühen, auch nicht über eine Adoption hinaus. Denn wir wissen genau, dass die Erkrankung zum einen sehr gut eingestellt werden kann (hier bleiben wir auch zukünftig verantwortungsvoll an Martinias Seite) und die Hunde zum anderen somit noch eine sehr gute Lebenserwartung haben können.

Wer also bereit ist, seine Vorurteile gegenüber der Krankheit zur Seite zu schieben, sich von uns anleiten lässt und vor allem Martinia eine Chance geben will - der ist hier richtig!

Jetzt fehlt nur noch eines zu ihrem Glück: eine eigene Familie, die Martinia für immer liebt und ihr ein geborgenes Zuhause schenkt.

 
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