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Senior+Schwarz+Groß = Chancenlos?
Jahrelang hockte ich in einem Canile. Dann durfte ich nach Deutschland. Aber meine endgültige Familie habe ich immer noch nicht. Gibst du mir eine Chance und holst mich zu dir? Danke, dein Branco
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Katzenkolonie Capriccioli
Geburtenkontrolle ist das A und O wirksamen Tierschutzes. Bitte, unterstützen Sie unsere Präventionsarbeit durch Ihre Spende oder Patenschaft. Die Katzen - nicht nur von Capriccioli - sagen danke.
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Tierschutz Adventskalender 2021




Auch in diesem Jahr machte uns Corona einen kräftigen Strich durch die Rechnung. Nicht nur unser beliebtes Sommerfest in Neuss musste erneut ausfallen, auch den schon für Juni 2020 geplanten „Treff Süd“ mussten wir wieder ad acta legen. Und die Hoffnung auf den Burglengenfelder Adventsmarkt (Bayern), auf dem wir seit vielen Jahren mit unserer Weihnachts-Tombola vertreten waren, hat sich schlussendlich auch zerschlagen.

Für uns bedeutet das nicht nur, dass wir leider viele von euch und eure Fellnasen nicht persönlich treffen konnten. Es bedeutet auch ein großes Loch in unserer Vereinskasse, da diese Aktionen immer sehr erfolgreich waren. Zwei Jahre mussten wir nun schon auf die dringend benötigten Einnahmen aus diesen Events verzichten.

Wer proTier e.V. schon länger begleitet, weiß, dass bei uns nicht oft (viele meinen sogar schon „nicht oft genug“ …) auf die Tränendrüse gedrückt wird, wenn es um die Bitte um Spenden geht. Es ist eben nicht unsere Art. Viele Kosten werden einfach getragen, weil es selbstverständlich für uns ist. Da es meist um akute Notfellchen geht, bleibt nicht immer genügend Zeit für Spendenaufrufe. Wir handeln daher sofort, um Schmerz und Leid zu lindern und Schlimmeres zu verhindern …

Auch wenn wir tolle Spender und treue Fördermitglieder haben – da die Schutzgebühren kaum noch die Kosten decken, ist der Punkt erreicht, an dem wir sagen müssen: Die Mittel reichen einfach nicht mehr aus, um in diesem Umfang weiter helfen zu können. Immense Summen zahlten wir in diesem Jahr an deutsche Tierkliniken für zahlreiche Notfall- oder sehr komplexe Operationen mit Kosten von 3.000 bis 6.000 Euro, Kastrationen, Dauersitzer in Pensionen auf Sardinien (teils über Jahre), Futter- und Tierarztkosten für die Tiere in deutschen Pflegestellen, dazu immer mehr Gnadenbrottiere, die wir lebenslang versorgen ... usw. usw.

Reserven für Wunschprojekte (Welpenspielplatz, Parasitenaktion, Hunde-/Katzenhäuschen usw.) vor Ort sind aktuell "gleich Null".

Deshalb: Wir brauchen Sie. Brauchen Ihre Hilfe. Jetzt. Bitte schauen Sie hinter die Türchen: Damit alle Fellnasen und Projekte die gleiche Chance bekommen, lassen sich bereits sämtliche Türchen öffnen. Vielleicht finden Sie ein Herzensprojekt oder einer unserer Schützlinge berührt Sie ganz besonders.

Im Namen des gesamten Teams und aller Schützlinge danken wir Ihnen jetzt schon von ganzem Herzen für Ihre Unterstützung.

proTier e.V. wünscht Ihnen eine wundervolle Adventszeit. Bleiben Sie vor allen Dingen gesund.


 
Mehr als zehn Jahre im Canile sind genug: Wer holt Tiago in seine Familie?


Was für ein trauriges Leben.

Im Canile Arzachena liegen uns ganz besonders die "Altinsassen" am Herzen, denn unser Ziel ist es, gerade diesen Hunden noch die Chance zu geben, einen schönen Lebensabend in einem richtigen Zuhause bei lieben Menschen verbringen zu können. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum es bei einigen Hunden nie geklappt hat, sie in früheren Zeiten aus dem Canile zu holen. Manche Hunde waren über Jahre so extrem scheu, dass man ihnen keinen Gefallen getan hätte, sie aus der Umgebung, in der sie sich sicher fühlten, herauszureißen. Andere Hunde zeigten sich als schwierig, extrem dominant oder anderweitig auffällig, so dass sie als "Familienhunde", wie wir sie uns vorstellen, nicht in Frage kamen. Und wieder andere haben sich immer im Hintergrund gehalten, waren nie aufdringlich, und rückten so auf der Liste der möglichen Reisekandidaten immer weiter nach unten.

Als wir bei unserer Arbeitsreise Ende Oktober 2021 vor dem Gehege von Tiago standen, berührte uns sein Blick ganz besonders. Er schien zu fragen, warum wir ihn eigentlich immer wieder "vergessen" haben ...

Es ist kaum zu beschreiben, was in uns vorging, aber wir waren wirklich zu Tränen gerührt, als uns bewusst wurde, dass Tiago seit mehr als zehn Jahren im Canile ist.

Er kam 29.07.2011 ins Canile, kurz vor seinem ersten Geburtstag. Er war ein sehr lebhafter, stürmischer und auch dominanter junger Rüde. Gegen die Konkurrenz der freundlichen, ruhigen, sehr menschenbezogenen Hunde in den anderen Gehegen hatte er immer das Nachsehen. Über Jahre hatte er dann eine ältere, recht schüchterne Hündin mit im Gehege, die sehr an ihm hing und die er auch eifersüchtig beschützte. Natürlich bekamen Tiago und seine Freundin bei unseren Rundgängen auch immer Leckerchen von uns und ein paar freundliche Worte, aber ihn wegholen und sie allein zurücklassen, erschien uns damals nicht richtig.

Inzwischen ist die alte Hündin verstorben, Tiago blieb allein zurück. Zwar teilt er sein Gehege nun mit einer jüngeren Hündin, und die beiden verstehen sich auch gut, aber Tiago hat sich sehr verändert. Aus dem Heißsporn ist ein ruhiger älterer Herr geworden, der es sehr genoss, so viel Zuwendung durch uns zu erfahren.

Da uns bei unserem Besuch auffiel, dass Tiago recht stark humpelte, veranlassten wir, dass er - natürlich auf unsere Kosten - gründlich untersucht und auch geröntgt werden sollte. Renato, der Custode des Canile, war inzwischen mit Tiago bei einem der Tierärzte in Arzachena, mit dem wir schon lange zusammenarbeiten, und nun wissen wir, dass Tiago Arthrose hat, insbesondere im rechten Kniegelenk. Das ist nicht operabel, aber mit entsprechender Medikation wird Tiago sich schmerzfrei bewegen können.

Der diesjährige November hat Sardinien mit sintflutartigen Regenfällen, Stürmen und kalten Temperaturen gegeißelt. Dieses Wetter ist Gift für Tiagos Gelenke. Der Gedanke, dass er dort im Freien völlig ungeschützt diesen Wetterunbilden ausgesetzt ist, belastet uns sehr.

Wir möchten Tiago deshalb nun nicht mehr länger im Canile lassen. Wir suchen für den schönen, freundlichen alten Herrn einen Platz bei Menschen, die ihm einen Lebensabend in liebevollem familiären Umfeld schenken. Wenn in der Familie auch eine freundliche Hündin als Gesellschaft vorhanden wäre, würde das Tiago sicherlich gut gefallen.


Sie möchten Tiago in Ihre Familie holen? Dann melden Sie sich bitte bei
karin.soellner@protier-ev.de

Sie möchten Tiago helfen, schmerzfrei zu leben? Seine Arthrose-Medikamente kosten ca. 60 Euro monatlich. Für jegliche Spende oder Patenschaft sind wir dankbar. 

Sie möchten Ihre einmalige oder regelmäßige Spende durch uns per Lastschrift einziehen lassen? Dann finden Sie hier das entsprechende Formular: als PDF oder als Word-Dokument

Wenn Sie Ihre Spende selbst unter dem Stichwort "Tiago" überweisen möchten, geht es

via PayPal: karin.faulstroh@protier-ev.de
(Bitte dabei angeben "für Familie/Freunde", dann werden keine Gebühren von Ihrer Spende abgezogen.)

per Überweisung:
proTier e.V.
VR Bank eG Monheim
IBAN DE84 3056 0548 2113 6860 17
BIC GENODED1NLD

*Für Spenden ab 100 Euro: Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte im Überweisungstext Ihre vollständige Anschrift an. Ansonsten gilt für Spenden bis 200 Euro auch eine Kopie des Kontoauszugs als Nachweis für das Finanzamt. Vielen Dank.

Wir danken Ihnen schon im Voraus von ganzem Herzen für Ihre Unterstützung, Tiago einen schönen Lebensabend zu ermöglichen. 

Für Spenden ab 100 Euro: Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte im Überweisungstext Ihre vollständige Anschrift an. Ansonsten gilt für Spenden bis 200 Euro auch eine Kopie des Kontoauszugs als Nachweis für das Finanzamt. Sollten mehr Spenden eingehen, als benötigt werden, werden wir den Überschuss für ein anderes bedürftiges Notfellchen verwenden.


 
Frodo sucht dringend einen Gnadenbrotplatz und Paten


Frodo war als winziger Welpe auf der Straße gefunden worden. Eine mitleidige Frau hatte ihn gerettet, bevor er von einem Auto überfahren wurde. Er kam, wie so viele Hunde, ins Rifugio der LIDA Olbia und man bat uns, diesem armen Schatz zu helfen. Schnell stellte man fest, dass mit dem kleinen Kerl etwas nicht stimmt.

Es fand sich glücklicherweise ein Not-Pflegeplatz in Deutschland, und Frodo wurde einem Tierarzt vorgestellt und geröntgt. Frodo hat leichte Deformierungen an allen vier Pfoten. Leider sind wohl auch Nerven geschädigt, weshalb Frodo inkontinent ist. Wir hoffen aber, dass sich der Zustand durch eine Regeneration der Nerven noch verbessert.

Für Frodo wird nun alles getan, dass er sich gut weiterentwickelt. Ein eigenes Zuhause wäre sein größter Wunsch. Da man sich auf Dauer auf seiner jetzigen Pflegestelle nicht zu hundert Prozent auf ihn konzentrieren kann, suchen wir dringend einen Gnadenbrotplatz für Frodo.

Wir wissen, dass es nicht einfach werden wird, doch irgendwo warten Frodos Herzensmenschen, da sind wir uns sicher.

Weitere Infos zu Frodo finden Sie hier.

Frodo benötigt Spezialfutter und Windeln, auch wäre ihm mit einer Physiotherapie gut zu helfen. Bitte helfen Sie uns mit Ihre Spende oder Ihrer Patenschaft, die Kosten zu stemmen, die anfallen werden, um Frodo ein gutes Leben zu ermöglichen.

Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen oder Ihre Spende durch uns per Lastschrift einziehen lassen möchten, finden Sie hier das entsprechende Formular: als PDF oder als Word-Dokument

Wenn Sie Ihre Spende* selbst unter dem Stichwort "Hilfe für Frodo" überweisen möchten, geht es

via PayPal: karin.faulstroh@protier-ev.de
(Bitte dabei angeben "für Familie/Freunde", dann werden keine Gebühren von Ihrer Spende abgezogen.)

per Überweisung:
proTier e.V.
VR Bank eG Monheim
IBAN DE84 3056 0548 2113 6860 17
BIC GENODED1NLD

*Für Spenden ab 100 Euro: Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte im Überweisungstext Ihre vollständige Anschrift an. Ansonsten gilt für Spenden bis 200 Euro auch eine Kopie des Kontoauszugs als Nachweis für das Finanzamt. Vielen Dank.

Wir danken Ihnen schon im Voraus von ganzem Herzen, dass Sie Frodo helfen möchten.

Sollten mehr Spenden eingehen, als benötigt werden, werden wir den Überschuss für ein anderes bedürftiges Notfellchen verwenden.

 
Zum Greifen nah: Endlich ein Welpenhaus für das Canile Arzachena


Aber ohne Spenden schaffen wir es nicht.

Schon lange war allen, die im Canile Arzachena aktiv sind, klar: Für erwachsene Hunde ist das Canile wunderbar angelegt, großzügig und weitläufig. Aber für die Welpen gab es keine wirklich gute Unterbringungsmöglichkeit. Die Quarantäne-Boxen und das Isolamento-Haus waren immer nur ein Behelf. Es tat uns allen in der Seele weh, den kleinen Wesen kein schöneres Umfeld für ihren Start in ein gutes Leben bieten zu können.

Und jetzt endlich ist eine Lösung zum Greifen nah: Ein richtiges Häuschen, nur für die Welpen. Damit sie bedarfsgerecht versorgt werden und auch Platz zum Spielen genießen können.

Der Rohbau steht, dank hohen persönlichen Einsatzes des Custode des Canile.

Aber nun fehlen noch viel Material und Ausstattung, um das Haus fertigzustellen:

- Zwischenwände, die stabil und gut zu reinigen sind

- Bodenanstrich mit Spezialfarbe, um den Boden gut reinigen zu können

- Fest montierte Wasserbecken mit automatischem Zulauf, damit die Welpen jederzeit
  über ausreichend Wasser verfügen

- Wandhalter für die Futternäpfe, damit beim Spielen nicht mehr die Futternäpfe umgekippt
  werden und dann das Futter durch Exkremente verunreinigt wird

- Infrarot-Wärmelampen

- Zaunelemente für die Einzäunung des Freilaufs

Insgesamt rechnen wir noch mit Kosten von mindestens 3.000 Euro, die wir aber ohne Ihre Unterstützung nicht stemmen können.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, damit das Welpenhaus jetzt bald bezugsfertig gemacht werden kann.

Bitte spenden* Sie unter dem Stichwort „Welpenhaus“

via PayPal: karin.faulstroh@protier-ev.de
(Bitte dabei angeben "für Familie/Freunde", dann werden keine Gebühren von Ihrer Spende abgezogen.)

Spende* per Überweisung an:
proTier e.V.
VR Bank eG Monheim
IBAN DE84 3056 0548 2113 6860 17
BIC GENODED1NLD

*Für Spenden ab 100 Euro: Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte im Überweisungstext Ihre vollständige Anschrift an. Ansonsten gilt für Spenden bis 200 Euro auch eine Kopie des Kontoauszugs als Nachweis für das Finanzamt. Vielen Dank.

Wir danken Ihnen schon im Voraus von ganzem Herzen, dass Sie den Welpen im Canile Arzachena helfen möchten.

Sollten mehr Spenden für dieses Projekt eingehen, als benötigt werden, werden wir den Überschuss verwenden, um in den Gehegen der erwachsenen Hunde die inzwischen maroden Kunststoff-Tränkebecken, die vor zehn Jahren mithilfe Ihrer Spenden angeschafft wurden, gegen Metalltränken zu ersetzen.


 
2011-2021 - Ein Jahrzehnt gute, vertrauensvolle Partnerschaft



Seit der offiziellen Eröffnung des Canile Arzachena im Februar 2011, also seit mehr als 10 Jahren, engagieren wir uns in besonderem Maße und von ganzem Herzen für die Hunde, die dort in Obhut genommen wurden. Auch der erste Hund, der bei Eröffnung vor dem Tor stand und den Namen Primo erhielt, fand durch uns sein gutes Zuhause in Deutschland.

Ihm folgten viele Hunde, auch etliche von denen, die 2011 aus dem Canile Europa ins Canile Arzachena umsiedelten.


Wir holten im Laufe der Jahre nicht nur Welpen und junge Hunde, sondern in hoher Zahl auch alte, kranke, gebrechliche Hunde und Hunde mit Handicap, um ihnen die Chance auf ein gutes Leben als Familienhund zu ermöglichen. Für einige der kranken und Handicap-Hunde, die in Dauer-Pflegefamilien leben, tragen wir lebenslang alle Kosten

In diesen mehr als zehn Jahren bis zum heutigen Tag (Juni 2021) konnten mehr als 700 Hunde das Canile Arzachena hinter sich lassen.

Mit dieser Hilfe haben wir sicherlich maßgeblich dazu beigetragen, den Bestand an Hunden niedrig zu halten, so dass die verbleibenden Hunde in kleineren, verträglichen Gruppen leben können.

Darüber hinaus haben wir auch Kosten für Operationen und spezielle Therapien übernommen, wie z. B. für Leishmaniose-Hunde.

Des Weiteren haben wir uns durch eine Kastrationsaktion, durch wiederholte Aktionen zur Parasitenprophylaxe und auch Spenden zur Ausstattung, wie z. B. die Wasserbehälter, Therapiekäfige, Boxen, Liegeschalen usw. und auch Spezialfutter, immer wieder zum Wohle der Hunde des Canile Arzachena eingesetzt. (Gelegentlich werden wir die Bildergalerie auf in der Partnerschafts-Rubrik ergänzen. Mit einm Klick gelangen Sie dort hin.)

Für das Vertrauen, das uns durch die Comune Arzachena entgegengebracht wird, sowie für die immer angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Team des Canile Arzachena, danken wir an dieser Stelle sehr herzlich.

Auch in Zukunft wollen wir unser Möglichstes tun, weil uns die Hunde des Canile Arzachena ganz besonders am Herzen liegen.

Wenn Sie finanziell dazu beitragen möchten, dass wir den Hunden im Canile Arzachena auch weiterhin in Notsituationen - wie etwa bei dringenden Operationen, kostspieligen Behandlungen oder bei speziellem Futterbedarf - helfen können, ist Ihre Spende* unter dem Stichwort "Hunde Canile Arzachena" herzlich willkommen.

Im Namen der Hunde des Canile Arzachena sagen wir schon im Voraus herzlich danke.


Spende* via PayPal: karin.faulstroh@protier-ev.de
(Bitte dabei angeben "für Freunde/Bekannte", dann werden keine Gebühren von Ihrer Spende abgezogen.)

Spende* per Überweisung an:
proTier e.V.
VR Bank eG Dormagen-Monheim (BLZ 305 605 48)
Konto 211 36 86 017
IBAN DE84 3056 0548 2113 6860 17
BIC GENODED1NLD

*Für Spenden ab 100 Euro: Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte im Überweisungstext Ihre vollständige Anschrift an. Ansonsten gilt für Spenden bis 200 Euro auch eine Kopie des Kontoauszugs als Nachweis für das Finanzamt. Vielen Dank.

 
Prävention durch Kastration: Wie ein Kampf gegen Windmühlen …



Für uns Tierschützer bedeutet die Corona-Pandemie eine große zusätzlicher Herausforderung. Zu den zahlreichen Problemen, mit denen wir in den mehr als zwölf Jahren unseres Vereinsbestehens konfrontiert wurden und an die wir uns schon fast gewöhnt haben, wie Anfeindungen durch Einheimische, Zerstörung von Futterplätzen und Unterschlupfen für die herrenlose Tiere usw.

Trotz der seit März 2020 sich ständig verändernden Pandemie-Maßnahmen  - von kompletten Lockdowns mit strikten Ausgangssperren über Lockerungen, dann wieder regionalen moderaten Einschränkungen und nun wieder strengen Lockdowns – haben wir jede Möglichkeit genutzt, die Tiere nicht im Stich zu lassen. Das ist uns auch soweit gut gelungen. Aber wir spüren nun verstärkt die Auswirkungen der gravierenden wirtschaftlichen Einbrüche, unter denen viele Sarden zu leiden haben. Denn davon sind auch die Tiere betroffen.

Unser wichtiges Anliegen, nämlich die unkontrollierte Vermehrung von Katzen und Hunden durch Kastrationsaktionen zu verhindern, verlieren wir nicht aus den Augen. Und das gilt längst nicht mehr nur für herrenlose Tiere, denn vermehrt kommen Hilferufen von Privatleuten, die sich des Problems bewusst sind, sich aber die Kosten einer Kastration ihrer Katzen und Hunde einfach nicht leisten können.

Wir helfen wo wir können. Und längst nicht mehr nur bei den herrenlosen Tieren. Hier dazu nur ein paar Beispiele – mehr würde den Rahmen sprengen.

So helfen wir in Situationen, wie z. B. bei einem Schäfer, dessen fünf Hundeweibchen in den letzten Wochen weit über 20 Welpen zur Welt gebracht haben. Da wegen der fehlenden Kontaktmöglichkeiten und der finanziellen Situationen kein Austausch mit Schäfern oder Abgabe an Privatleute möglich war, ist er auf den Welpen „sitzengeblieben“. Glücklicherweise wurden wir um Hilfe gerufen, bevor eine andere „Lösung“ für die hungrigen Mäuler realisiert wurde …

17 Welpen (Marley, Mose, Mina, Maya, Milo, Micol, Minnie, Marzia, Moss, Mauro, Mirtilla, Mirto, Merlino, Max, Morgana, Morgan und Melissa) haben wir in unsere Obhut übernommen, davon sieben Weibchen, die über kurz oder lang selbst wieder zu neuem Geburtenelend beigetragen hätten. Der letzte Wurf ist noch zu jung, die Kleinen bleiben noch bei der Mutter. Unsere Helfer versorgen sie mit gutem Futter. Die ersten vier Weibchen werden in diesen Tagen kastriert, das fünfte Weibchen sobald die Kleinen nicht mehr gesäugt und auch von uns übernommen werden.

Auch von offizieller Stelle wurden wir um Hilfe gebeten. Zwar sorgt in dem Fall die Behörde für die Kastration der erwachsenen Hunde, die sich bei einer Strafkolonie angesiedelt haben. Aber die 18 Welpen, darunter viele Weibchen, haben wir übernommen. Damit wird ebenfalls neuer Geburtenkreislauf verhindert, und außerdem wird die Hundegruppe so reduziert, dass die Insassen der Strafkolonie es schaffen, sie gut zu versorgen.

Bei den Katzen werden uns alle paar Tage neue Kolonien gemeldet, wo die Anzahl der Tiere stetig wächst, sich aber niemand verantwortlich fühlt, etwas dagegen zu unternehmen (außer vielleicht, indem er Gift streut …). Zum anderen werden immer mehr Katzen ausgesetzt, weil die Menschen kaum genug Geld haben, sich selbst über Wasser zu halten. Reserven für Tierarztkosten? Fehlanzeige.

Etliche der herrenlosen Katzen sind auch durch das stressige Leben auf der Straße, Mangelernährung und wiederholte Trächtigkeiten sehr geschwächt bzw. krank, andere durch Unfälle oder Misshandlungen verletzt. Auch solchen Katzen helfen wir durch medikamentöse Behandlung oder Operationen.

Also sind täglich viele Helfer im Einsatz, um Katzen zu fangen und kastrieren zu lassen, die Notfälle zu versorgen, Futter zu verteilen.

Fast 200 Katzen haben wir in den ersten drei Monaten dieses Jahres bereits kastriert. Und es geht täglich weiter, solange wir nicht durch Pandemie-Maßnahmen eingeschränkt werden. Und solange wir finanziell dazu in der Lage sind.

Vielleicht sagen Sie jetzt, dass wir doch Schutzgebühren einnehmen für unsere vermittelten Tiere. Das ist richtig. Aber diese Schutzgebühren decken ja kaum die Kosten für die Vermittlungstiere und müssen zudem auch versteuert werden.  
Jegliche präventive Arbeit, die Hilfe für verletzte oder kranke Tiere, Futter für die Kolonietiere, Hilfe für die Tiere von in Not geratenen Menschen usw.: Dies alles kann nur durch Spenden finanziert werden.

Daher heute unsere große Bitte: Helfen Sie uns mit Ihrer Spende, damit wir die so immens wichtige Präventionsarbeit weiterhin leisten können und herrenlose und andere Katzen und Hunde in Not nicht im Stich lassen müssen.

Wenn Sie finanziell helfen möchten, ist Ihre Spende unter dem Stichwort "Präventionsarbeit 2021" herzlich willkommen.
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Herzenswunsch für Biancone



Unsere Partner in der LIDA in Olbia haben uns wieder für ein ganz besonders armes Geschöpf um Hilfe gebeten. Das Schicksal dieses Hundes geht uns ganz besonders nah. Er ist kein niedlicher Welpe, der uns aus Knopfaugen um Hilfe anbettelt und unsere Herzen zum Schmelzen bringt. Er ist ein steinalter Hund, der wahrscheinlich in seinem schon langen Leben nur gelitten hat. Vielleicht hat er an der Kette gelegen. Oder hat bei einem Schäfer die Schafe gehütet. Zuckerlecken wird es so oder so nie gewesen sein. Und nun, wo er alt und krank ist, hat man ihn wohl auch noch ausgesetzt. Aus den Augen, aus dem Sinn ... weiterlesen

Für Biancone wird im Rifugio alles getan, damit es ihm gut geht und er sein trauriges früheres Dasein vergessen kann. Aber es fehlt den Mitarbeitern einfach an Zeit. Sie können nicht die Liebe und Geborgenheit einer richtigen Familie ersetzen.

Deshalb heute hier an dieser Stelle unser inniger Herzenswunsch: Schenken Sie Biancone für seinen Lebensabend ein richtiges Zuhause, mit engem Familienanschluss. Wo er geliebt und verwöhnt wird. Wo er einfach richtig glücklich sein darf.

Wenn Sie finanziell helfen möchten, ist Ihre Spende unter dem Stichwort "Biancone" herzlich willkommen.

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Mirio, der kleine Kämpfer



Kurz vor dem Jahreswechsel waren drei Hundekinder in der Nähe von Luras gefunden und dann im Rifugio abgegeben worden. Eines der Kleinen verstarb sehr bald. Dem Mädchen Cinzia ging es gut, und die Kleine konnte am 28.01.2021 bereits in ihrem neuen Zuhause bei einer lieben Familie einziehen. Das dritte Hundekind war sehr krank, und die Tierärzte und Mitarbeiter des Rifugio rangen um sein Leben. Und nun endlich, am 01. Februar 2021, kam die Nachricht, dass Mirio, wie der Bub genannt wurde, soweit genesen ist, dass wir ihn hier vorstellen können. Mirio war wirklich sehr, sehr krank, und es grenzt an ein Wunder, dass er jetzt so fröhlich unterwegs ist. Nun könnte alles bestens sein. Ist es aber nicht ... weiterlesen

Wir möchten den goldigen Mirio nun so bald wie möglich aus dem Rifugio holen. Zum einen, um abklären zu lassen, wie es um das zweite Auge steht. Und zum anderen, um für Mirio das perfekte Zuhause zu finden, in dem er sicher und geborgen leben kann und seine Familie ihn liebt, wie er ist.

Wenn Sie finanziell helfen möchten, ist Ihre Spende unter dem Stichwort "Mirio" herzlich willkommen.

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