Zum Gedenken

Wir denken an die Menschen aus unserem Team, die nicht mehr unter uns sind. Sie haben Tieren geholfen und bleiben in unserer Arbeit lebendig.

Foto von Gudrun Deinert

Gudrun Deinert

Katzenpflegestelle · Berlin

gestorben am 29. April 2025

Liebe Gudrun,

seit September 2020 hast du uns als liebevolle Katzenpflegestelle unterstützt. Und obwohl es dir gesundheitlich schon länger gar nicht gut ging, hast du dich unermüdlich für unsere Katzen eingesetzt. Du hast niemals "nein" gesagt, wenn mal wieder ein Notfellchen dringend einen Pflegeplatz brauchte. Und egal, wie lange die Katzen bei dir auf ihr endgültiges Zuhause warten mussten, du wurdest nie ungeduldig: Die Kätzchen durften bleiben, so lange wie es eben nötig war.

29 Katzen haben durch dich die Chance bekommen, ein wunderbares Zuhause für immer zu finden.

Und nun bist du einfach nicht mehr da. Am 29. April 2025 war deine Krankheit stärker als du.

Du warst nicht nur ein wichtiger Teil unseres Teams, du warst ein durch und durch lieber Mensch, der nun eine große Lücke hinterlassen hat.

Wir werden dich in liebevoller Erinnerung behalten.

Beate und Karin im Namen des gesamten Teams von proTier e.V.

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Mein Name ist Gudrun Deinert. Ich wohne in einem Haus in Neuenhagen bei Berlin zusammen mit meinem Mann, unserem Sohn, unserer Hündin Senta und drei Katzen.

2020 beschlossen wir, zu unseren Katzen wieder einen Hund zu adoptieren. Unsere Schäferhund-/Rottweilerhündin war einige Zeit zuvor im Alter von 17 Jahren verstorben. Es sollte diesmal unbedingt ein Hund aus dem Tierschutz sein. Wir wollten solch einer armen Fellnase all unsere Liebe schenken. So sind wir auf proTier gestoßen und haben unsere wunderbare Senta bekommen.

Auf der proTier-Website entdeckte ich auch die zu vermittelnden Katzen. Ich bin mit Katzen groß geworden. Sie haben mich schon immer fasziniert, da jede ihre ganz eigene Persönlichkeit hat. In meiner Kindheit hatte ich viele Katzen. Einige sind uns zugelaufen und haben dann bei uns ihr Zuhause für immer gefunden. Sie waren Teil meines Lebens.

Ich entschied mich also, Pflegestelle zu werden und Katzen aus Sardinien ein vorübergehendes, liebevolles Zuhause zu geben. Ich bin mit Herz und Seele dabei. Es macht unendlich viel Freude, diese Seelchen aufzunehmen und fit zu machen für ihr endgültiges Zuhause. Alle Katzen wachsen mir immer schnell sehr ans Herz, und es fällt schwer, sie wieder gehen zu lassen. Aber ich bin glücklich, wenn sie das tolle und vor allem liebevolle Heim finden, das sie verdienen.

Foto von Gudrun DeinertFoto von Gudrun DeinertFoto von Gudrun Deinert
Foto von Carmela Lo Coco

Carmela Lo Coco

Katzenprojekt Sardinien (Nordosten)

gestorben am 15. August 2024

Der 15. August 2024 war ein ganz schwarzer Tag für uns: Die erste E-Mail, die ich am Morgen öffnete, war von deiner Tochter Francesca. Du hattest am Abend zuvor einen Herstillstand erlitten, man hatte dich reanimiert und per Hubschrauber ins Krankenhaus nach Olbia geflogen. Deine Kinder waren unterwegs nach Sardinien, und mit ihnen hofften wir, dass du es schaffen würdest.

Doch das Schicksal wollte es anders: Du hast diese Welt verlassen. Der Schmerz, der uns traf, war nicht zu beschreiben. Der Gedanke, dich nie wiederzusehen, war unfassbar. Die Lücke, die sich auftat, würde niemals zu schließen sein.

Liebste Carmela,

du warst eine ganz besondere Persönlichkeit. Dein goldenes Herz schlug für die Katzen und Hunde, die sonst niemanden hatten. Deine Liebe zu den armen Geschöpfe war unendlich. Dein täglicher Einsatz für sie unermüdlich.

Und für uns warst du seit 16 Jahren eine liebe Freundin.

Unsere Liebe begleitet dich über die Regenbogenbrücke. Wir wünschen dir, dass du auf der anderen Seite all den lieben Seelen wieder begegnest, denen du im Leben so viel Gutes getan hast.

Wir behalten dich in unseren Herzen.

Karin und Wolfgang und das ganze Team von proTier e.V.

Cara Carmela

Sei stata una persona molto speciale. Il tuo cuore d'oro batteva per i cani e i gatti che non avevano nessun altro. Il tuo amore per queste povere creature era infinito. Il tuo impegno quotidiano per loro era instancabile.

E sei stata una cara amica per noi per 16 anni.

Il nostro amore ti accompagna sul Ponte dell'Arcobaleno. Speriamo che dall'altra parte tu possa incontrare di nuovo tutte le care anime a cui hai fatto tanto bene nella tua vita.

Ti terremo nel nostro cuore.

Karin e Wolfgang e tutto il team di proTier e.V.

So gehörte Carmela zu unserem Team:

Ich hatte bis vor einigen Jahren ein ganz “normales”, internationales Familienleben: eine Familie, einen Haushalt, ein bis zwei Katzen (natürlich von der Straße bzw. aus dem Tierheim), Hobbys usw.

Dann fing ich an, fast das ganze Jahr in unserem Ferienhaus in Sardinien zu leben, die Kinder waren ja groß, wie man so schön sagt, und ich habe einen schönen Garten zu pflegen. So kam es schnell dazu, dass die Katzen der Umgebung zu mir kamen, um zu fressen. Sie waren wild, und ich hatte keine Ahnung, wie man wilde Katzen sterilisieren konnte usw.

Ich musste erst lernen, mit Fallen umzugehen, Katzen zu überlisten, um sie zu fangen, gleich zum Tierarzt zu sausen, sie nach der Sterilisation zu pflegen und was sonst noch eventuell dazu kam. Die Technik lässt sich lernen und Übung macht den Meister, aber das Herz fährt schneller. Es führt auch zu den anderen armen Katzen … so fing ich an, andere Helfer kennenzulernen und schlüpfte immer tiefer in den Tierschutz ein.

Ich werde immer dankbar sein, dass “unseren” Katzen eine neue, gute Chance in Deutschland geboten werden kann, diese wäre in Italien viel schwieriger zu bieten.

Wenn meine Pfleglinge abreisen, ist es immer sehr traurig für mich, man verliebt sich doch so schnell in diese kleinen Engelchen. Aber ich sage ihnen immer, sie mögen ihr hartes Leben und Leiden vergessen, sie mögen nun endlich glücklich sein!

So lebe ich von früh bis spät zwischen daheim, Kolonien und Tierarzt. Es ist sehr mühsam … aber dann, wenn gute Nachrichten und Fotos zurückkommen, ist die Mühe schon wieder vergessen und es geht weiter: Denn hinter der nächsten Ecke ist schon wieder eine Katze oder ein Hund in Gefahr und ... ich muss springen!

Ich möchte an dieser Stelle die Möglichkeit nutzen, Karin Faulstroh und den anderen proTier-lern öffentlich für alles zu danken, was sie für die Tiere tun, immer professionell und mit Herz. Danke.

Foto von Carmela Lo CocoFoto von Carmela Lo CocoFoto von Carmela Lo CocoFoto von Carmela Lo CocoFoto von Carmela Lo Coco
Foto von Flora Norero

Flora Norero

Hundeproj. Sardinien (Nordosten)

gestorben am 4. April 2019

Die Geschichte von meinem Mann Emilio und mir und den ausgesetzten Hunden hat vor mehr als 20 Jahren angefangen. Als wir 1990 in Rente gingen, beschlossen wir, in unser Ferienhaus in Arzachena (Sardinien) zu ziehen.

Endlich konnten wir einen Hund ganz für uns haben. Also haben wir Yuma adoptiert, eine Schäferhündin, sie war damals gerade 45 Tage alt. Da sie noch so klein war, sollte es klappen, sie auch mit einer Katze zu vergesellschaften. So kam Minù hinzu, ein kleines Siamesenkitten, das wir natürlich auch von der Straße geholt haben. Alles war perfekt: wir zwei, unsere Tierchen, wir waren glücklich.

Damals wusste ich vieles noch nicht, und Minù schenkte uns drei kleine Kitten: Taitù, Micky und Puccy. Eines Tages kam auch ein kleines rotes Kätzchen zu uns, Ruscin. Es war eine wunderbare Zeit. Yuma lebte 13 Jahre lang, wie auch die Katzen, nur Minù wurde sogar 20 alt. Sie starb 2010.

Yumas Tod sowie der Tod unserer Katzen waren schrecklich für uns. Ich sagte zu mir „Nie mehr Tiere, ich will nicht noch mal so leiden!"

Aber es kam dann doch ganz anders.

Wir entschieden uns, zwei ausgesetzte Hunde zu adoptieren. Es kamen Shila und Toby zu uns. (Leider akzeptieren die beiden bis heute keine Katzen.)

So fing ich an zu überlegen, ob ich auch anderen Straßenhunden helfen könnte. Es gab so viele Fragen: Wie viele Tiere gibt es, die Hilfe brauchen? Was kann man für sie tun? Wo tu ich sie hin? Und dazu die große Frage: Wie finde ich Familien für diese Tiere?

So viele ausgesetzte Welpen auf den Straßen, im Müll, im Busch ... so viele, wohin damit, bis ich eine Vermittlung finde? Emilio kam schließlich auf die Idee, in unseren Garten ein Gehege zu bauen, damit wir sie dort bis zur Adoption unterbringen könnten. (Inzwischen sind aus einem Gehege zwei geworden, weil der Bedarf ständig wuchs.)

Glücklicherweise habe ich einen positiven Charakter, der nicht zuließ, mein Vorhaben aufzugeben, und ich fand einige Vereine im Ausland, die mir wirklich sehr geholfen haben. Seit Sommer 2009 arbeite ich eng mit proTier zusammen, und viele meiner Hunde konnten seitdem über diesen Verein in ein neues, wunderbares Leben starten.

Seit unseren Tierschutzanfängen ist viel Zeit vergangen, sehr schnell, wir sind nicht mehr jung, und oft bin ich sehr müde und möchte "bastaaaa!" schreien. Aber ich glaube, ich werde weitermachen. Die Freude ist zu groß, wenn die Fotos kommen, die zeigen, wie es diesen armen Kreaturen endlich gut geht und wie sie ihr neues Leben glücklich weiterführen. Dies gibt mir und Emilio dann wieder Kraft … und weiter geht‘s!

So war Flora. Und irgendwie hatte man gedacht, es würde immer so weitergehen. Aber so ist das Leben nicht. Und für uns alle kam der Tag, an dem wir realisieren mussten, dass Flora nicht mehr da ist, an dem wir verkünden mussten:

Wir trauern um Flora.

Am 04. April 2019, in den frühen Abendstunden, ist Flora von uns gegangen. Auch wenn wir wussten, dass sie sehr krank war, so kam ihr Tod überraschend. Noch am 24. März, nach Abschluss unserer Kastrationsaktion im Canile Arzachena, über die sie sich so sehr gefreut hatte, hatten wir sie zu Hause besucht. Sie war so voller Mut und Optimismus, wollte gemeinsam mit uns noch so viel für die armen herrenlosen sardischen Hunde tun, hatte sogar gerade am Tag zuvor noch zwei kleine Hunde in ihr Gartengehege aufgenommen, die von ihrer Familie nicht mehr gewollt waren.

Im April 2009 wurde proTier e.V. gegründet, und quasi von Beginn an arbeiteten wir mit Flora zusammen. Im Laufe der Jahre haben wir gemeinsam mit ihr und ihrem Team von "Randagi di Flora" Hunderten von Hunden das Leben gerettet und sie in gute Zuhause vermittelt. Trotz ihrer schweren Krankheit, die in den letzten fast drei Jahren sehr an ihren Kräften gezehrt hatte, galten ihre Gedanken und ihre Aktivitäten immer den Tieren.

Liebe Flora, wir wünschen dir, dass du auf deinem Weg über die Regenbogenbrücke zur goldenen Wiese von Sheila und Tobi erwartet wirst, die den Weg vor dir gegangen sind.

Wir sind sehr traurig, dass du nicht mehr unter uns weilst. Aber in unseren Herzen lebst du weiter, und wir sind sicher, dass deine Liebe zu den Tieren auf Erden eine leuchtende Spur hinterlassen hat.

Karin und Wolfgang und das gesamte Team von proTier e.V.

Foto von Flora NoreroFoto von Flora NoreroFoto von Flora NoreroFoto von Flora NoreroFoto von Flora NoreroFoto von Flora NoreroFoto von Flora NoreroFoto von Flora NoreroFoto von Flora Norero
Foto von Claudia Jüngling

Claudia Jüngling

Katzenpflegestelle

gestorben am 23. Januar 2017

Liebe Claudia,

du warst erst Anfang November 2016 zu unserem Team gestoßen. Du wolltest uns als Katzenpflegestelle unterstützen und hast die drei Katzenkinder Silvana, Susi und Sofie in deine Obhut genommen. Alles lief prima, der Kontakt zwischen dir und deiner Betreuerin Karin Frieß war gut. Und dann hörte Karin ein paar Tage nichts von dir. Das war ungewöhnlich, warst du doch eigentlich immer erreichbar, freutest dich, über deine Pflegekätzchen berichten zu können.

Als Karin dann endlich deinen Mann erreichte, traf uns die schreckliche Nachricht völlig unvorbereitet: Du warst an plötzlichem Herzversagen gestorben. Du bist nur 30 Jahre alt geworden.

Du hast deinen Mann, deine zwei Söhne und eure Tiere hinterlassen. Ihnen gilt unser Mitgefühl.

Dein Mann schrieb uns diese Zeilen:

"Es ist wirklich schön, dass Claudia Spuren in manchen Herzen hinterlassen hat. Sie war immer mit Leib und Seele dabei, Tieren zu helfen. Oft hat sie sich selbst dabei vergessen. Danke, dass Sie an Claudia denken."

Liebe Claudia, wie gern hätten wir dich als Pflegemama behalten. Du passtest gut in unser Team. Doch das Schicksal wollte es anders. Wir werden dich in lieber Erinnerung behalten.

Foto von Claudia JünglingFoto von Claudia JünglingFoto von Claudia JünglingFoto von Claudia Jüngling
Foto von Cornelia Schneider

Cornelia Schneider

Flugpatin, Notfall-PS · Unterstütz. Sardinien

gestorben am 8. Dezember 2016

Hallo, mein Name ist Cornelia, und mir liegen alle Tiere sehr am Herzen. Ich wohne mit meiner Familie in Miesbach, einer Stadt südlich von München in der Nähe des Tegernsees. Als Kind durfte ich mit Kessy, einer Pudel-Mischling-Dame, aufwachsen, die ich sehr geliebt habe. Später, als ich dann selber Kinder hatte, gab es Hamster, Kaninchen und eine Katze in unserem Haus. Unsere Katze Pauline ist jetzt 13 Jahre alt, und sie ist eine sehr glückliche Katze. Sie hat im Keller einen „Lieferanten-Eingang“ und kann raus und rein wann immer sie möchte. Unser Haus grenzt an einen Bach, und dort fängt Pauline Mäuse, Forellen und ab und zu auch einen Frosch.

Ich bin im Frühling 2013 zum ersten Mal mit proTier e.V. in Kontakt gekommen. Wir haben auf Sardinien in San Teodoro ein Ferienhaus, und da tauchte eines Tages eine trächtige Katze in unserem Garten auf. Ich gab ihr den Namen Nelly. Natürlich hab ich sie gefüttert und beobachtet. Als ich dann nach ein paar Wochen wieder auf Sardinien war, brachte Nelly ihre drei Kitten mit, die natürlich auch von mir gefüttert wurden. Es kamen dann immer wieder auch neue Katzen vorbei, da es natürlich bei mir immer was zum fressen gibt. Wann auch immer ich in unserem Haus anreise, spätestens nach einer Stunde ist Nelly da und begrüßt mich. Sie wird wohl nie zahm werden, aber sie ist eine unglaublich treue Mieze, und mir geht immer das Herz auf, wenn sie mich besucht.

Seit 2013 bin ich auch Flugpate, und ich konnte auch meinen Mann und unsere Kinder und auch ein paar Freunde als Flugpaten gewinnen. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, auf Sardinien Katzen zu füttern und zu beobachten, ob sie gesund sind oder ärztliche Hilfe brauchen. Auch versuche ich Katzen zu fangen, sterilisieren zu lassen und dann auch wieder in die Freiheit zu entlassen. Nur so kann man etwas tun, um die unkontrollierte Vermehrung einzudämmen. All das wäre nicht möglich, wenn ich proTier e.V. nicht als Unterstützung hätte.

Mein Motto ist: "Gott schuf die Menschen und das Tier. Er hat uns die Tiere anvertraut, nicht ausgeliefert."
(Der Autor ist unbekannt)

So hatte Cornelia sich den Besuchern unserer Teamseite vorgestellt, und so soll sie in Erinnerung bleiben. Cornelia hat den Katzen in ihrem Umfeld viel Gutes getan, sie war unermüdlich, wenn sie vor Ort auf Sardinien war, hat auch nie die relativ weite Fahrt zu unserem "Stamm-Tierarzt" nach Arzachena gescheut. Bei unseren Gruppenreisen hat sie sich gern angeschlossen, um im Canile in Arzachena aktiv zu unterstützen.

Alle, die Cornelia kennengelernt haben - sowohl im deutschen als auch im sardischen Team -, mochten sie gern und haben sie sehr geschätzt. Dass sie so plötzlich aus dem Leben gerissen wurde, hat uns tief berührt.

Wir werden Cornelia nicht vergessen. Mit dem schönen Bild von unserer Projektreise 2015 wollen wir sie in Erinnerung behalten.

Foto von Cornelia SchneiderFoto von Cornelia SchneiderFoto von Cornelia SchneiderFoto von Cornelia SchneiderFoto von Cornelia SchneiderFoto von Cornelia SchneiderFoto von Cornelia Schneider
Foto von Brigitte Torelli

Brigitte Torelli

Katzenpflegestelle

gestorben am 25. Oktober 2014

Wir waren gerade auf einer Reise mit einer kleinen Gruppe auf Sardinien, als wir die Nachricht erhielten, dass Brigitte in der Nacht verstorben war. Sie war krank, das wussten wir. Aber ihr ging es in den Monaten zuvor so gut, sie war so voller Lebensfreude, wünschte sich so sehr, einmal eine Gruppenreise mitmachen zu können. Es hat nicht sollen sein. Ihr plötzlicher Tod war ein großer Schock.

Liebe Brigitte, du warst gemeinsam mit deinem Mann Heinz eine tolle Pflegestelle für Katzen, immer hilfsbereit, immer guten Mutes. Wie schön war es, dass du gemeinsam mit Heinz am Sommerfest teilnehmen konntest. Ulla hatte euch abgeholt und abends wieder nach Hause gefahren. Ihr hattet zuvor in abendelanger Geduldsarbeit die Lose für unsere Tombola gefaltet und geheftet. Und du hattest tolle Socken gestrickt, als Spende für die Tombola. Ein Paar hast du extra für mich gemacht, und ich hatte mich sehr darüber gefreut. Dieses Paar Socken habe ich noch, und ich halte es in Ehren. Sie waren dein letzter Gruß an mich, und mit ihren fröhlichen, bunten Farben werden sie mich immer an dich erinnern.

Danke für alles, was du für unsere schnurrigen Schützlinge getan hast.

Foto von Brigitte Torelli