Mastro
Über Mastro
Unsere Vereinstierärztin war im Mai 2026 ja wieder mal für eine Kastrationsaktion auf Sardinien. Einer der Hunde, der kastriert werden sollte, war der nette Mastro. Und für ihn hatte Marco dann auch eine spezielle Bitte, und zwar dass proTier für ihn ein Zuhause suchen solle. Natürlich sagte Unsere Tierärztin auch sogleich zu, denn zum einen zeigte sich der Hund als sehr liebenswert und freundlich. Und zum anderen rührte auch sein spezielles Schicksal.
Mastro war als Welpe ins Canile gekommen, und als sich eine sardische Familie meldete, die den Kleinen gern adoptieren wollte, war man überzeugt, das Richtige für den kleinen Kerl zu tun. Und nun – fünf Jahre später – erfuhr man im Rifugio, dass Mastro keineswegs ein gutes Leben hatte, sondern die ganzen Jahre als Kettenhund leben musste … Man war zutiefst erschüttert, und Mastro wurde sofort aus seinem elenden „Zuhause“ weggeholt.
Nun soll Mastro durch uns die Chance bekommen, ein wirklich schönes Zuhause bei lieben Menschen in Deutschland zu finden, bei denen er bei engem Familienanschluss glücklich werden kann.
Möchten Sie Mastro dieses Traumzuhause schenken und ihn all das Leid, das er erdulden musste, vergessen lassen?
18. Juli 2026:
Mastros Schicksal hat uns sehr berührt. Deshalb war es uns bei unserem Besuch im Refugio besonders wichtig, den hübschen Rüden kennenzulernen.
Da Mastro aktuell noch in einer der kleinen Quarantäneboxen untergebracht ist, durften wir mit ihm einen kleinen Spaziergang vor dem Refugio machen. Er hat den Ausflug sichtlich genossen. Das Laufen mit Geschirr und Leine war für ihn überhaupt kein Problem und auch uns fremden Menschen begegnete er offen und freundlich. Er kam auf uns zu und ließ sich gerne streicheln.
Mastro ist ein wunderschöner Rüde mit einer tollen Größe und einem ganz lieben Wesen. Nach einem Leben voller Einsamkeit wünschen wir uns von Herzen, dass er nicht mehr lange im Refugio warten muss. Er hat es mehr als verdient, endlich in eine liebevolle Familie zu ziehen und das glückliche Hundeleben zu führen, das ihm so lange verwehrt geblieben ist.
08. August 2026:
Mastro durfte auf seinen deutschen Pflegeplatz reisen.
10. September 2026:
In München hat Mastro nun sein Zuhause bei einer lieben Familie gefunden, die bereits Hundeerfahrung mitbringt. Zwölf Jahre lang gehörte ein Labrador-Mischling zur Familie, der leider verstorben ist. Nun durfte Mastro seinen Platz einnehmen und wieder für fröhliches Hundeleben sorgen.
Ganz reibungslos verlief der Start allerdings nicht. Denn zur Familie gehören auch zwei Katzen, und besonders mit einer der Samtpfoten war das Zusammenleben anfangs nicht ganz einfach. Doch seine neuen Menschen ließen sich davon nicht entmutigen. Mit Ruhe, Geduld und Verständnis gaben sie den Vierbeinern die Zeit, die sie brauchten. Und siehe da: Mittlerweile kommen Mastro und die Katze richtig gut miteinander aus!
Wieder einmal zeigt sich, dass man nicht gleich aufgeben sollte, wenn es anfangs ein wenig holpert. Manchmal braucht es einfach nur Geduld, bis aus einem vorsichtigen Kennenlernen ein harmonisches Miteinander wird. Mastro darf sich nun auf ein abwechslungsreiches Leben mit ausgedehnten Spaziergängen, Ausflügen ins Grüne und vielen gemeinsamen Unternehmungen freuen. Vor allem aber hat er Menschen gefunden, die auch dann zu ihm stehen, wenn nicht gleich alles perfekt läuft.
Lieber Mastro, du hast vielleicht etwas länger auf deine Familie warten müssen, aber nun bist du angekommen! Wir wünschen dir viele glückliche Jahre mit deinen Menschen und deinen samtpfotigen Mitbewohnern.
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