test

Nicole Neumann


Mein Name ist Nicole, ich bin im schönen Sauerland geboren und lebte einige Jahre in Bayern, wo ich meine Kindheit mehr im Kuhstall und in unmittelbarer Nähe von und mit Tieren verbracht habe, als sonst an einem anderen Ort. Nach einigen Jahren kam ich mit meiner Familie wieder zurück ins Sauerland.

Schon als kleines Kind gab es für mich nichts Größeres, als mich um die Vierbeiner zu kümmern, egal wie groß, egal welche Art von Tier es auch immer gewesen ist. Da wir eine sehr tierliebe Familie sind, bekam ich mein erstes eigenes Tier mit 4 Jahren, und das war der Karpfen, den mein Papa damals eigentlich zum Essen am Wochenende geangelt hatte. Dieser Gedanke war für mich damals schon so furchtbar, dass ich beschloss, ihm einen Namen zu geben und ihm ein neues Schwimmbecken reservierte - das war unsere Badewanne. Ich habe mich damals nur noch um diesen Fisch gekümmert und mich so sehr mit ihm beschäftigt, dass er schon ziemlich schnell zuließ, dass man ihn streicheln konnte, also beschloss unser Familienrat, dass er weiter leben durfte, allerdings doch besser in einem See, wo ich ihm dann zufrieden wieder die Freiheit gegeben habe.

Dabei sollte es aber nicht bleiben, also dauerte es nicht lange bis ich wieder ein eigenes Tier haben wollte, dieses sollte dann ein Pferd sein.
Da dieses für meine Eltern aber zu dem Zeitpunkt nicht in Frage kam, musste ich mir etwas anderes einfallen lassen, und somit kam ich zu der Kuh Else, die auf dem Bauernhof meiner Freundin lebte, und da diese liebe Kuh uns genauso mochte, wie wir sie, stand für mich fest, dass Else mein neues "Pflegepferd" wird, und das klappte wunderbar .

Mit Erlaubnis des Bauern durften wir also jeden Nachmittag auf Else reiten, da kann man sich vorstellen, dass wir schon nach kurzer Zeit so bekannt im ganzen Dorf waren wie Pipi Langstrumpf. Und so ging es dann im Lauf der Jahre immer weiter.
Ich kann mir ein Leben ohne Tiere überhaupt nicht vorstellen und habe glücklicherweise auch einen Partner an meiner Seite, dem es genauso geht. Wo immer wir den Tieren helfen können, die Hilfe brauchen, sind wir zur Stelle, egal, ob es darum geht, einem Verletzten Tier zu helfen oder ein Tier aus schlechter Haltung zu befreien ….

Somit kamen wir auch zu proTier. Als wir die Anzeige im Internet gesehen haben, dass noch Pflegestellen benötigt werden, war es für uns sofort klar, unsere Unterstützung anzubieten. Und da wir von Kollegen, die mit Tierschutzarbeit zu tun haben, nur Positives gehört haben, waren wir natürlich glücklich, dort aufgenommen zu werden und den Schützlingen mit unserer Tatkraft zu einem schönen Leben verhelfen zu können.

Tiere haben ein Recht auf Leben. Es gibt nichts, was alle Menschen von allen Tieren unterscheidet.Die Frage hat für die Menschen nicht zu lauten: Können die Tiere denken? Sondern sie hat zu lauten: Können die Tiere leiden? Darüber aber gibt es wohl keinen Streit, und das Wissen um diese Leidensfähigkeit muss daher die Hauptsache sein bei jeder Betrachtung der Tierseele durch den Menschen.

 
Joomla 1.5 Templates by Joomlashack